Architekturentwurf, Vogelperspektive

Auszug Planungen 2. Obergeschoss

Ein neues Kapitel: Das Denkmal retten

Mit dem BürgerBräuQuartier erhält Friedrichshagen ein identitäts­stiftendes Denkmalensemble zurück. Die Sanierung wird möglich durch die Umnutzung in Wohnungen, welche in Berlin dringend benötigt werden. So entstehen insgesamt 130 neue Wohnungen für Singles, Paare und Familien, vielfach in altersgerechter und barrierefreier Bauweise, außerdem Büroflächen und Räume für Arztpraxen. Die Grundstücksausnutzung wird nicht über den aktuellen Bestand hinaus erweitert, stattdessen wird die nutzbare Geschossfläche auf circa 14.700 qm reduziert. Ein Teil der Wohnungen wird preisgebunden angeboten.    

Friedrichshagen erhält ein identitätsstiftendes Denkmal zurück und 130 neue Wohnungen.

Seit 10 Jahren stehen die denkmalgeschützten Gebäude leer und verfallen immer weiter.

Der „VEB Berliner Bürgerbräu“ wird zum Vorzeigeunternehmen der DDR.

Im Dritten Reich wird die Genossenschaft zerschlagen und in eine AG umgewandelt.

Durch einen Brand wird die Erfolgsgeschichte der Brauerei 1926 kurzzeitig unterbrochen.

1901 steht das Familienunternehmen erneut zum Verkauf und wird zur Genossenschaft.

Kurz vor der Jahrhundertwende wird das Brauhaus in „Müggelschlösschen“ umbenannt.

1852 wird das bis dahin königliche Gut privatisiert. Ab 1869 wird hier Bier gebraut.

Anton Graff: Friedrich II. (der Große), König von Preußen

Die Geschichte Friedrichshagens ist eng verknüpft mit der Tradition des Bierbrauens.

„Am nächsten Sonntag gibt’s bei mir zum ersten Male »Lindenbier« gebraut in Friedrichshagen.

Wer diesen Trunk gekostet hat bekömmt ihn, glaub ich, niemals satt.“ 

 

Brauerei-Gründer Hermann Schäfer im Cöpenicker Dampfboot, 1869